Johann Elias Ridinger: Schul- und Campagne-Pferde

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Art.Nr. 083889


9783487083889

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Produktbeschreibung

Johann Elias Ridinger: Schul- und Campagne-Pferde

"Vorstellung und Beschreibung derer Schul- und Campagne-Pferden nach ihren Lectionen in was vor Gelegenheiten solche können gebraucht werden"

Jedem wahren Pferdefreund und Reitkunstbegeisterten sind die Kupferstiche Ridingers zur Reitkunst und den Pferderassen ein Begriff. Einen der seltenen Original-Kupferstiche zu besitzen, bedeutet dem Liebhaber höchste Glückseligkeit.

Die vorliegende Folge, zweisprachig, mit deutsch-französischem Text, bekannt und auch unter der Bezeichnunge "Kleine Reitschule", enthält mit die hervorragendsten und besonders charakteristischen Pferdedarstellungen Ridingers.

Das Pferd war bis in die Anfänge der Neuzeit Repräsentationsobjekt für den Hochadel und die Würdenträger. Anerkennung bei ihren Künstlerkollegen fanden die "Pferdemaler" jedoch erst im 18. Jahrhundert.

Im gleichen Jahrhundert avancierte Johann Elias Ridinger zum angesehensten Jagd- und Tiermaler an deutschen Fürstenhöfen, dessen Gesamtwerk etwa 1600 Kupferstiche und Radierungen sowie Vorlagen für die berühmten Augsburger Goldschmiedearbeiten umfasst. In seinem Werk laufen schließlich die Entwicklungen der Jagdmalerei und der Darstellung des Schulpferdes und seiner Lektionen zusammen.

Ridingers Tiere sind beseelte Kreaturen, die Charakter und Ausdruck zeigen, deren bildnerische Bandbreite von Komik über Schmerz über Angst oder Furchterregung reicht. 

So symbolisiert die "Kleine Reitschule" das Pferd in all seiner Unterwürfigkeit, in absolutem Gehorsam dem Reiter und Ausbilder gegenüber: Untewerfung durch Einfühlung und Einsatz des menschlichen Verstandes, basierend auf der Ausgewogenheit der Kräfte beider Partner.

Die künstlerische Darstellung von Ross und Reiter ist ein herausragendes graphisches Zeugnis von Harmonie in der Symbiose zwischen Mensch und Tier. (Prof. Dr.Dr. Karin Thieme, Uni Augsburg).

Format: 19, 5 x 26,5 cm, fester Einband, Reprint der Ausgaben Augsburg 1760 und 1761 in altdeutscher Schrift. 176 Seiten mit durchgehenden Abbildungen von Kupferstichen. Autor: Johann Elias Ridinger. Olms-Verlag.


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